Delegiertenversammlung des Landesverbandes Bayern vom 17.-19.3.2017

Meine erste Delegiertenversammlung 17.3.-19.3.2017
Freitagnachmittag Reimlingen, wer das Tagungshaus betritt wird sofort von reichlich Lachen und fröhlichen Gesprächen empfangen. Nachdem er sich durch die draußen stehenden gekämpft hat und da wohl schon an dem ein oder anderen „hängen geblieben“ ist um Hallo zu sagen und gleich in die bestehende Unterhaltung aufgenommen zu werden. Denn eins ist sicher ich habe bisher bei keiner anderen Veranstaltung einen so herzlichen Empfang erlebt wie bei einer Freundeskreisveranstaltung. Auch nach dem Abendessen saßen einige zusammen während andere sich in der erweiterten Vorstandssitzung schon mal auf den nächsten Tag vorbereiteten.

Samstagmorgen ist für mich immer ein Gefühl wie ein Kind an Weihnachten. Voller Erwartungen was wohl passiert und welche Erkenntnisse ich über mich und die Gruppenarbeit wohl sammeln würde. Und ich wurde nicht enttäuscht. Die erste Herausforderung für mich war mich selbst vor 54 Menschen vorzustellen, mit Mikrophon und allem pipapo. Der ein oder andere wird es vielleicht nachvollziehen können, wenn ich schreibe ich war einer Panikattacke relativ nah: kalte Hände, eine gefühlte Körpertemperatur von guten 50°C, zittern in den Knien. Dann stand ich dort vorne und die Wörter sprudelten aus mir raus und dem Feedback nach zu urteilen, war die Fremdwahrnehmung völlig anders als meine Selbstwahrnehmung, denn für die anderen strahlte ich eine gute Portion Selbstvertrauen aus. Diese Situation wiederholte sich am Samstag noch zweimal.

Ich präsentierte die Fortschritte des neu gegründeten Arbeitskreis Freundeskreise im Wandel zusammen mit meiner lieben Gisela und trug außerdem die Ergebnisse unserer Gruppenarbeit vor. Und beim dritten Mal war es dann auch schon gar nicht mehr so schlimm. Wie für Reimlingen üblich durfte das Eis essen am Samstagabend natürlich nicht fehlen. In diesem Rahmen fand, und das ist das Schöne an Freundeskreisveranstaltungen, ein reger Austausch über alles Mögliche statt. Es wurde viel gelacht und auch die Bedienung war ganz in ihrem Element, auch wenn ihr Lieblingsgast diesmal leider nicht kommen konnte.

Am Sonntag folgten noch die Berichte aus den einzelnen Freundeskreisen und Andreas Bosch, in seiner Funktion als Bundesvorstand, hat den „Tag für Freunde“ vorgestellt welcher nächstes Jahr im Mai bei Kassel stattfinden soll. Eine Veranstaltung die von Freundeskreislern für Freundeskreislern gedacht ist, damit wir uns in einem schönen Ambiente begegnen und uns austauschen können. Alles in allem fand ich die Veranstaltung rundum gelungen, mit genug Pausen damit die Unterhaltungen, die so wichtig sind und immer wieder neue Erkenntnisse liefern, nicht zu kurz kommen.

Besonderer Dank gilt dem gesamten Vorstand, der dieses Event wieder glänzend vorbereitet hat und auch an Andreas Bosch, der mich persönlich tief beeindruckt hat und mir eine große Schippe Selbstvertrauen in den Rucksack gekippt hat.
Vivian, FK Schwabach März 2017

Impressionen von der Delegiertenversammlung