Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe Landesverband Bayern e.V.

Pfisterstraße 40  -  90762 Fürth  -  Tel.:  0911 9896834  -  Fax:  0911 9896853

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Mein Name ist Romy Eberlein und ich bin 26 Jahre alt. Ich bin Gesundheits- und Sozialmanagerin sowie Handelsfachwirtin. Derzeit arbeite ich im Bereich der Altenpflege und der kommunalen Seniorenplanung.

Ich behalte in stressigen Momenten und der schnelllebigen Welt ganz gut den Überblick und lass mich nur schwer aus der Ruhe bringen. Freunde von mir sagen, ich entschleunige. Aber wenn mir etwas wichtig ist, dann bin ich nicht mehr zu bremsen. Mit festgefahrenen Weisheiten gebe ich mich nicht zufrieden. Ich hinterfrage ganz automatisch meine Umgebung und mich selbst. Gerechtigkeit und Herzlichkeit könnte auf meiner Fahne stehen. Manchmal bin ich zu ehrgeizig. Zum Beispiel habe ich mir vor Studienprüfungen immer extra Urlaub genommen. Das möchte ich zukünftig anders machen. Mir meiner direkten Art überfahre ich manchmal ungewollt andere Menschen.

Ich bin seit 2013 im Freundeskreis und seit 21. März 2016 Schriftführerin des Landesverbandes Bayern e.V. der Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe. Darüber hinaus engagiere ich mich für das Projekt "Freundeskreise im Wandel", das nun in eine Arbeitskreis fortgeführt wird.

Ich finde die Offenheit und flexible Art der Freundeskreise klasse. In der Arbeitsgruppe "Freundeskreise im Wandel" wird an Aktualität gearbeitet. Es sollen noch viel mehr Leute, unabhängig von ihrer Sucht, dazu kommen sich vor allem in den Treffen über ihr Leben zu erzählen und sich so zu reflektieren.

Warum ich das Amt als Schriftführerin übernehmen wollte? Weil ich mich für das System der (Sucht-) Selbsthilfe interessiere und auf diese Weise meine Anregungen einfließen lassen kann. Außerdem freue ich mich auf meine persönliche Entwicklung durch die Ernennung, die Erfahrungen, die Persönlichkeiten und die Ideen, die mich erwarten.

Meine engste Familie steht, wie bei fast allen meinen Entscheidungen, voll hinter mir.

Am meisten ist mir ein Leben ohne Extreme wichtig. Das heißt nicht, dass ich ein lauwarmes Leben will, sondern, dass die Prioritäten passend gewählt sind. Das funktioniert nur ohne Suchtmittel. Es liegt mir am Herzen stehts den Moment zu spüren. Ein lockerer Tag irgendwo mit Freunden ist mir lieber als gehetzt durch die Stadt zu "gogern" und einzukaufen. Aber genauso viel Spaß macht mir ein Tag voller Sport und auspowernder Aktivität.

Den Freundeskreismitgliedern und allen Menschen empfehle ich: „Die Sonne geht jeden Tag auf - egal was du machst!"