Berichte

Messestand auf der INVIVA 2019

Im Rahmen der großen Nürnberger Messe „Freizeit, Touristik und Garten“ fand auch die INVIVA statt. Sie ist die Erlebnismesse für alle „Mitten im Leben“ und begleitete die Freizeit Messe 2019 erstmals an allen fünf Messetagen, vom 27. Februar bis 3. März. Die INVIVA liefert Angebote und Informationen für ein Leben – gesund, fit und selbstbestimmt. Partner der INVIVA sind unter anderen das Seniorenamt der Stadt Nürnberg, das Klinikum Nürnberg, der Sozialverband VdK sowie das Franken Fernsehen.

Die Freundeskreise Nürnberg und Fürth konnten in einer Kooperation einen von der AFAG Messen und Ausstellungen GmbH kostenlos zur Verfügung gestellten Messestand belegen. Wir haben es geschafft, an jedem der fünf Tage von 9:00 bis 18:00 Uhr, mehrere Freundeskreisler zu gewinnen um immer mit mindestens 3 Personen am Stand zu sein.

Für einige war es die erste Herausforderung sich in der Öffentlichkeit in Verbindung mit dem Thema „Sucht“ zu zeigen. Alle haben hinterher von einer tollen Erfahrung gesprochen und fühlten sich deutlich selbstbewusster. Alleine dies und natürlich auch die untereinander und mit Besuchern geführten Gespräche haben den Aufwand mehr als gerechtfertigt. Auch konnte das Netzwerk ausgeweitet werden, u.a. mit dem Klinikum Nürnberg, den AL-Anon`s und weiteren Vereinen und Verbänden.

Wir hoffen natürlich dies nächstes Jahr wiederholen zu können. Dazu werden wir baldmöglichst unsere Erfahrungen und „Erfolge“ an die Messeleitung weitergeben um wieder bei der kostenlosen Vergabe der Stände berücksichtigt zu werden.
Roland Lisson, Freundeskreis Nürnberg;  Klaus Wölfel, Freundeskreis Fürth

Regionaltreffen Nordbayern am 3.11.2018

Am Samstag, 03.11.2018 trafen sich in Forchheim 13 Gruppenbegleiter/innen aus der Region Nordbayern zu einem eintägigen Erfahrungsaustausch. Teilgenommen haben Vertreter/innen von den FK´en Altenberg, Fürth, Nürnberg, Schwabach und Selb. Der Forchheimer Freundeskreis für Suchtkrankenhilfe hatte ein Vereinsheim angemietet und die Veranstaltung incl. Verpflegung ausgerichtet. Folgende Themenbereiche wurden ausführlich und konzentriert diskutiert.
Dabei widmete man sich insbesondere etwaigen kommunikativen Unsicherheiten der Gruppenbegleiter/innen bei Störungen in der Gruppe

- Es wurden Ideen gesammelt und über Erfahrungen berichtet, wie ein Freundeskreis positive Aufmerksamkeit in der örtlichen Öffentlichkeit erreichen kann
- Über diverse Möglichkeiten zur Gruppengestaltung, bzw. zur Einführung in den Gruppenabend  wurde angeregt und produktiv gesprochenHerausgestellt wurde die         Wichtigkeit der eigenen Selbstwertstärkung als Basis für fruchtbare Gruppenbegleitertätigkeit und Kontinuität im Gruppenleben
- Die Aktivitäten des Arbeitskreis-Öffentlichkeit im FK-Landesverband wurden reflektiert und konstruktive Vorschläge erarbeitet

Nach anstrengenden Diskussionsstunden verabschiedeten sich die Gruppenbegleiter mit dem Anliegen, den halbjährigen Austausch im Frühjahr 2019 fortzuführen. Der FK-Nürnberg sagte die Koordination hierfür wie in Vorjahren zu.

Den Gruppenbegleitern/innen ist an dieser Stelle  Dank zu sagen für ihren engagierten Einsatz in den Selbsthilfegruppen, für Mut, Aufgeschlossenheit, Kreativität und Ausdauer. Danke auch für den beim Nordbayern-Treffen eingebrachten Fundus an wertvollen Erfahrungen, feed backs und  praktikablen Strategien.
Irene, FK Forchheim, November 2018

Motorradtreffen LV Bayern vom 19. bis 21.07.2018

Nach 3 Jahren war es wieder soweit. Zum zweiten Mal organisierte die Freundeskreisgruppe für Suchtkrankenhilfe Sulzemoos ein bayernweites Motorradtreffen.

25 Motorräder sind am 20.07.2018 bei schönstem Wetter am Petersberg in Erdweg angereist. Am Samstag kam dann die Ernüchterung – Regen. Aber davon ließen sich die Tourteilnehmer nicht abschrecken.

Um 9 Uhr ging es los Richtung Epfach zum gemeinsamen Mittagessen im Gasthaus zur Sonne. Nach dem Essen dann Weiterfahrt zum Flugplatz Jesenwang. Hier wurden die Teilnehmer kurz vor der Ankunft von einem kräftigen Regenschauer überrascht. Das tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Nach Kaffee und Kuchen ging es zurück zum Petersberg.

Am Abend fand ein gemütlicher Grillabend bei bester Laune statt. Gruppenbegleiter Paul aus Sulzemoos bedankte sich bei allen Beteiligten für die zahlreiche Anreise und hatte dann auch noch eine Überraschung parat. Gemeinsam mit Walter, Vorstand des Freundeskreises für Suchtkrankenhilfe Landshut, übergab er 3 Pokale für die am weitesten Angereisten. In diesem Jahr kamen Bayern übergreifend viele Motorradbegeisterte. Der Pokal für die drittweiteste Anreise ging an Werner aus Wöllstadt mit 407 km. Die zweitweiteste Anreise hatten Dieter und Eveline aus Castrop-Rauxel mit 612 km. Die weiteste Anreise ging mit 894 km an Manni aus Halbemond.

Am nächsten Tag machten sich alle nach dem Frühstück auf den Heimweg.

Es war ein gelungenes Treffen mit vielen Freunden bei guter Stimmung und interessanten Gesprächen
Claudia und Pauli, FK Sulzemoos Juli 2018

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Ein Fest für Freunde in Baunatal am 12.5.2018

Im Frühjahr 2017 begann ich mich im Chat des Freundeskreises einzubringen. Viele sehr liebe Menschen sitzen da täglich in unterschiedlicher Besetzung zwischen 19:00 und 21:00 Uhr an ihren Rechnern und tauschen sich aus. Besondere Freude bereitet mir, wenn ein Mensch zu uns kommt, der sich seinen Ängsten, Problemen und Aufgaben stellt. So manchem konnten wir mit Kontakten und unseren Erfahrungen weiter begleiten.

Durch diese Zusammenarbeit im Chat entstanden Freundschaften und erweiterten meinen Horizont auch über die bayerischen Grenzen hinweg. Ich wollte die Freunde am anderen Ende der Glasfaserkabel kennen lernen – Da kam im Herbst 2017 die Karte „Save the date“ wie gerufen!

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Bayernweiter Selbsthilfefachtag Sucht und Gesundheit in Bamberg

Die Selbsthilfekontaktstelle Bayern (SEKO) hat in Kooperation mit der AWO-Bamberg, der kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) und der Bayerischen Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen - gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege –     am 20.07.2018 ihre 10. Fachtagung im Bistumshaus St. Otto, Bamberg unter folgendem Leitthema abgehalten: Selbstheilungskräfte aktivieren – ein Weg zu mehr Gesundheit. Die Schirmherrin, Frau MdL Melanie Huml, bayerische Gesundheitsministerin, wies in ihren Grußworten an die ca. 100 Tagungs-teilnehmer/innen darauf hin, dass  neben den suchtspezifischen medizinischen, psychiatrischen, stationären oder ambulanten Therapie- und Beratungsinstitutionen für von Abhängigkeit betroffene Menschen gerade die vielfältigen Selbsthilfeeinrichtungen eine bedeutende Rolle in der Therapienachsorge, Abstinenzerhaltung und Familienbegleitung ausüben. (...mehr)

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Gruppe ohne Raum - Rafting im Allgäu -

Freitag
Die Reise nach Schönstatt auf'm Berg beginnt, wir sind zu viert im Auto, das Wetter ist abwechslungsreich, die Stimmung ist gut. Fahrgemeinschaften der FK werden gerne als Kleingruppe genutzt. Aktuelle Themen und etwaige Hindernisse werden besprochen. In Schönstatt ist es kühl, aber trotzdem angenehm, wer früh kommt darf sich sein Zimmer aussuchen, ich habe mir gleich ein Zimmer mit Balkon gesichert…!

Nachdem alle da sind stellen wir fest, dass wir ein Zimmer zu wenig haben. Ich bekomme eine Mitbewohnerin. Anna, ist noch ganz frisch im FK und geht in Kempten in die Gruppe, Pyjamaparty ist somit gesichert…!

Am Abend gibt es wilde Spekulationen über die anstehende Tour. Es werden nur 10 Grad und Regen gemeldet, Angst macht sich breit. Fragen von „Was pack ich ein“ bis zu „Worauf haben wir uns hier eingelassen“ tauchen auf. Selbstgemachtes Drama wie man so schön sagt.  (...mehr)

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Kreativworkshop - Experiment gelungen!

Das ist das Ergebnis unseres Kreativ-Seminars:
Mal ein Seminar anders angehen, nämlich selber planen, durchführen. Mit den Händen selbst etwas schaffen. Die Phantasie loslassen! Vom 15. – 17.9.2017 waren wir, eine Gruppe von 15 Freundeskreislern,  zu Gast in Hartenberg im Haus der Bergfee, zur Verfügung gestellt von Brigitte. Übernachtet wurde in einem nahegelegenen Gasthof. Für die Verpflegung zu sorgen hatten sich Brigitte, Thomas und Ingrid bereit erklärt.  

Es gab die Möglichkeiten  „Nanas“ und/oder Gesichtsmasken mit Draht, Gipsbinden und Farbe zu formen, und das Bogenschießen kennen zu lernen und zu üben. Außer den Essenszeiten (so gegen halb) hatten wir keine Pausen festgelegt. Jeder konnte sich seine Pause selbst nehmen, draußen im Garten sitzen. Dabei ergaben sich  viele interessante Gespräche untereinander und mit unserem „Moderapeuten“ Uwe. Und was für tolle Figuren da entstanden, kaum zu glauben dass einige von uns noch nie solch ein Material in der Hand gehabt hatten! Womit wieder einmal der Satz „Kann ich nicht – gibt’s nicht“ bestätigt wurde. (...mehr)

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