Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe Landesverband Bayern e.V.

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Regionaltreffen 01.03.2014

Am Samstag, den 01.03.2014, trafen sich die Selbsthilfegruppen Freundeskreis des Regionalkreises Nürnberger Land des Landesverbandes der Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe  Bayern e.V. in Hersbruck in der Zeit von 9-15Uhr.

Eingeladen hat die Suchtselbsthilfegruppe Freundeskreis-Hersbruck, in der sich Betroffene, Angehörige und Interessierte engagieren. Über das Thema Alkoholsucht und -Missbrauch hinaus ist die Gruppe auch für die Bearbeitung anderer Süchte offen.

10 Gruppen gehören zu dem Regionalkreis, der von Dietfurt bis Altenberg und von Schwabach bis Lauf reicht.

Zum einen ging es bei dem Treffen um den Informationsaustausch mit den einzelnen Gruppen, zum Anderen um den intensiven Gedankenaustausch zwischen den Teilnehmer/Innen zu einem bestimmten Thema. Das Geprächsangebot reicht dabei von einer Themengruppen „sich etwas Gutes tun“ und bis zur Diskussion über „Erwartungen“.

Dieses Mal stand das Thema „Vorstellungen der Freundeskreise in den Fachkliniken“ auf der Tagesordnung. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Gruppenbegleiter des Freundeskreises Hersbruck, ging es dann auch schon los und es wurden kurze Ist-Zustände aus den jeweiligen Gruppen dargelegt. Zusammenfassend kann man sagen, dass sich alle FK-Gruppen unterschiedlich bei den einzelnen Institutionen vorstellen. Einzelne Gruppen haben feste Termine an Schulen und Entzugseinrichtungen ( Fachkliniken ) andere Gruppen nutzen die Gelegenheiten sich z.B. auf Gesundheitsmessen, Tag der Regionen oder Selbsthilfetage der Städte vorzustellen.

Als Grundlage für die Vorstellungen in den Fachkliniken, dient die Empfehlung ( Leitfaden ) der Freundeskreise. Festgestellt wurde dass der Leitfaden als Anregung dient, jedoch nicht direkt umgesetzt werden muss. Jeder hat die Möglichkeit den Ablauf selbst zu gestalten, wichtig ist nur alle Punkte des Leitfadens im Auge zu behalten und umzusetzen. Bei einer Vorstellung sollten sowohl ein Betroffener als auch ein betroffener Angehöriger dabei sein. Als ein wichtiger Punkt wurde noch festgestellt, dass man authentisch sein und ehrlich über sich und die Gruppe sprechen sollte.

In den Pausen konnten wir uns bei warmen Wienerle, belegten Brötchen, Nudelsalat, Obst, Kuchen u.s.w. stärken und  noch heftig weiter diskutieren sowie Erfahrungen austauschen.

Zusammenfassend kann man über diesen herrlichen Frühlingstag sagen, dass es eine gelungene Veranstaltung war und das der Spruch – wenn ich was ändern will, muss ich handeln – jederzeit zutrifft.

Das nächste Reginaltreffen findet im Novenber 2014 beim Freundeskreis Wendelstein statt und hat das Thema

„Wie können wir bei der Entstehung neuer Gruppen helfen?“

Ralf Nerlich
Gruppenbegleiter FK Hersbruck