Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe Landesverband Bayern e.V.

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Jahr 2017

16. Motorradtreffen 2017 des LV Bayern in Neumarkt

„Man(n) lebt so…“

An diesem Wochenende richtete der Freundeskreis Neumarkt die 16. Motorradtour des Freundeskreises für Suchtkrankenhilfe e.V. Bayern aus.

Treffpunkt war Kloster St. Josefs. Bis alle am Freitag eingetrudelt sind, war das Wetter noch herrlich. Dann kamen die ersten Nachrichten aus Nürnberg und Umgebung von schweren Unwettern, wir brauchten auch nicht lange darauf warten und dann ging es auch bei uns los. Da saßen wir jedoch schon im Wildbadkeller und besprachen die anstehende Tour, teilten die Gruppen ein und ließen einfach den Abend ausklingen.

Samstag, 9 Uhr morgens ging es los. Es war in der Früh noch sehr grau, aber am Nachmittag kam dann doch noch die Sonne raus.

Die erste Gruppe Motorradler „Wir gucken auch mal bisschen die Landschaft an“ fuhr um kurz vor 9 Uhr los, Die zweite Gruppe mit mir, dem Küken und Ersti, fuhr hinterher und danach kam die letzte Gruppe, die uns hinterherjagten. Wie gesagt, ich als Küken in Gruppe zwei und trotzdem dachte ich auf dem ersten Teilstück manchmal echt, das mir das Herz in die Hose rutscht. Es waren ein paar für mich sehr anspruchsvolle Kurven dabei, die ich, da ich sie nicht kannte, vielleicht doch manchmal ein bisschen langsamer hätte angehen sollen.

Unser erster Halt war die Waldgaststätte Frauenhäusl, erstmal nur was trinken und kurz auftauen, es war noch nicht allzu warm und in die Sommerhandschuhe zieht es immer so rein. Auf der zweiten Etappe war es dann schon nicht mehr soooo kurvig aber echt schön, kurzer Stopp an der Tankstelle und dann ging es zum unbeabsichtigten Sightseeing nach Kelheim und danach zum Mittagessen. Die Strecke war landschaftlich sehr schön, an Flüssen und Bächen vorbei; auch mal drüber und vorbei an beeindruckenden Steilwänden, außerdem viel Wald und Wiese auf (zum Glück) mit wenig Gegenverkehr gesegneten kurvigen Straßen.

Leider hatten wir zwischendurch einen Unfall, der Günther ist mit seinem Motorrad umgekippt und seine Frau hat sich dabei gleich zweimal das Bein gebrochen. Beim Mittagessen musste ich leider (mal wieder) feststellen, dass ich ein „Auslaufmodell“ fahre, denn mein „Zicki“ hat Benzin verloren. Zum Glück ist es Carsten und Heiner schnell aufgefallen und dank eines unglaublich gut vorbereiteten Hans, der tatsächlich auf dem Parkplatz mit einem Schweizer Taschenmesser meinen Benzinschlauch gewechselt hat(DANKEEE!!!!), konnte es nach kurzer Verzögerung auch wieder weitergehen.

Und wie beim Freundeskreis üblich gab es natürlich danach Eis, und was für eins, so was Gutes zu so einem günstigen Preis findet sich wirklich selten und es hat allen gut geschmeckt, auch den Wespen, die sehr anhänglich waren.

Nächster Halt „Fichten- Ranch“, ein echt cooler Motorradtreff mit wunderbarem Garten, auf dem man die Sonne genießen konnte.

Hier haben wir es auch zum zweiten Mal geschafft, dass die Gruppen aus verschiedenen Richtungen kamen.

Zum Abschluss „begrillte“ uns Heiner aus Neumarkt“ , einige Neumarkter Freundeskreisler kamen auch vorbei und wir hatten viel Spaß miteinander

Alles in allem eine wirklich schöne und gut organisierte Tour, die Lust auf mehr macht. 
Schauen wir mal, was Sulzemoos im nächsten Jahr zu Tour Nr. 17 so auffährt.

Bis dahin gute Fahrt für Euch alle, auch die nicht dabei waren! Ihr habt uns gefehlt!
Vivian  Wick, Ansprechpartnerin für junge Menschen, September 2017

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Radltour 2017 in Neumarkt

Treffpunkt war der Parkplatz am Gasthaus Hiereth in Neumarkt-Woffenbach. Nach und nach trafen 22 Radler aus ganz Bayern ein. Sogar vier Freundeskreisler aus Kempten ließen es sich nicht nehmen, in der Oberpfalz mitzufahren. Nach herzlicher Begrüßung ging es dann gegen 9.30 Uhr bei bedecktem Himmel und etwas frischen Temperaturen los.

Die erste Etappe führte uns durch das Gelände der ehemaligen Landesgartenschau, am alten Ludwig-Donau-Main-Kanal entlang, und dann leicht bergauf in Richtung Dillberg. Hier stand schon Rudi mit dem Servicefahrzeug um uns mit Getränken, Obst und Kalorienbomben zu versorgen.

Danach radelten wir durch einen Golfplatz über eine 2 km lange Steigungsstrecke hinauf zum Gradlhof. Hier wurden wir von Rotwild, Ziegen und Schafen begrüßt. Auf diesem Abschnitt zeigten unsere E-Biker was in ihren Akkus steckt. Danach rollten wir hinab, an Postbauer-Heng vorbei, nach Pavelsbach.

In der Garage von Josef wurden wir zu einer ausgiebigen Mittagspause begrüßt. Rosi und Gabi empfingen uns mit einem reich gedeckten Büfett mit Würsten, Salaten sowie Kaffee und Kuchen. Hier konnten wir unsere verbrauchten Kalorien ohne weiteres wieder auffüllen.

Bevor unsere Muskeln ganz und gar erkalten sollten, fuhren wir unter der Führung von Manfred weiter, an Berngau vorbei, zu den Fischteichen von Michael. Beim Füttern seiner prächtigen Karpfen erzählte er uns von seiner Fischzucht. Und immer war Rudi mit dem Servicefahrzeug da.

Leider ließ der einsetzende Nieselregen keine längere Pause zu und weiter ging es. Auf einem herrlichen Abschnitt, am alten Ludwig-Donau-Main-Kanal entlang, steuerten wir den letzten Zwischenstopp, ein Eiscafé in der Innenstadt von Neumarkt, an. Obwohl die Temperaturen nicht gerade zum Eisessen einluden, ließen sich die meisten doch ihr Eis oder den Cappuccino außen schmecken.

Minigolfturnier in Hof am Untreusee am 08.07.2017

Am Samstag, den 8.Juli 2017 war es soweit: Der Freundeskreis für Suchtkrankenhilfe in Hof veranstaltete zum zweiten Mal das Minigolf-Turnier am Untreusee. Wir freuten uns, erstmals mit einer Mannschaft aus Fürth dabei sein zu können.

15 Mannschaften beteiligten sich an diesem Turnier, darunter eine aus dem badischen Murgtal.

Schön war es, wieder Menschen aus den anderen Freundeskreisen zu treffen. Sowohl bekannte Gesichter, aber auch neue Leute durften wir kennenlernen.

Nach der Begrüßung und dem Bezahlen des Startgeldes begann das Turnier auf der anspruchsvollen Anlage mit 18 Bahnen um 11.30 Uhr.

Wir fuhren nach Hof mit der Einstellung „Dabei sein ist alles“, ohne vorher trainiert zu haben. Nachdem wir aber einige Bahnen gespielt hatten, entwickelten wir einen ziemlichen Ehrgeiz: keinesfalls wollten wir auf dem letzten Platz landen.

Mit jeder Menge Spaß und Gelächter haben wir uns schließlich tapfer geschlagen. Auf dem 11. Platz sind wir gelandet und durften einen schönen Pokal mit nach Hause nehmen.

Bevor wir uns auf die Heimfahrt machten, gesellten sich Freundeskreisler aus Nürnberg zu uns und gemeinsam unternahmen wir einen ausgiebigen Spaziergang rund um den See.
(Klaus Wölfel, Sabine Vierling, FK Fürth)

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Fachtagung in Schönstatt - "Werden wir der Basis noch gerecht?"

Vom 23.06. – 25.06.2017 hatte unser Landesverband der Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe zum 15-ten Mal zur jährlichen Fachtagung für Vorstände und Gruppenbegleiter der bayerischen Freundeskreise ins herrliche Allgäu  nach Schönstatt (bei Kempten) geladen.  

Ziel war es, o.g. Thema unter der fachmännischen Anleitung unserer „Stamm“-Therapeuten Hartmut Amos (therapeutischer Leiter der Fachklinik Schielberg, stationäre Kurzzeittherapie für Drogenabhängige) und Maria Bier (Sozialpädagogin und Dozentin im Bereich der Psychosomatik) gemeinsam zu diskutieren, auszuwerten und in eine für die geplante einheitliche Gruppenbegleiter-Weiterbildung verwertbare Form zu bringen.  

So starteten wir am Freitag nach dem Einchecken im „Haus der Familie“ um 18 Uhr mit einem gemeinsamen Abendessen und der sich um 19 Uhr anschließenden Begrüßungs- und Befindlichkeitsrunde im großen Kreis. Bis ca. 21:30 Uhr wurden dann auch gleich die wichtigsten Fragen,  Anliegen und Vorstellungen der jeweiligen Freundeskreise zum ausgeschriebenen Thema festgestellt und gesammelt und konnten so auf 5 Hauptbereiche , welche an den folgenden Tagen behandelt werden sollten, konzentriert werden.

Dies fand dann am Samstag, nach gemeinsamem Frühstück in Form von Gruppenarbeiten statt.

Zu jedem der 5 Hauptbereiche wurde eine Gruppe gebildet, welche sich in Eigenarbeit im oder bei herrlichem Sonnenschein auch vor dem Gasthaus mit ihrem Thema auseinander setzte.

Ausreichend Kaffeepausen sowie das leckere Mittagessen trugen zu einer höchst angenehmen, stressfreien und äußerst konstruktiven Arbeit bei, bei der sich jeder Teilnehmer gemäß seiner Fähigkeiten einbringen konnte. Anschließend wurden die Ergebnisse im Plenum präsentiert und besprochen.

Zwar geschafft aber glücklich saßen wir dann am Abend im Freien bei Selbstgegrilltem und genossen das herrliche Wetter, die gute Stimmung und die guten Unterhaltungen. 

Aufgrund der tollen Zusammenarbeit vom Vortag konnte so am Sonntagvormittag gemeinsam bereits ein komplettes Konzept (Inhalt und Ablauf) für die Gruppenbegleiter-Weiterbildung der Freundeskreise in Bayern erstellt werden. Aufgaben hierzu wurden verteilt und neue Ziele festgelegt. Somit war unsere Zielsetzung von oben voll erfüllt!

Mit einem letzten gemeinsamen Mittagessen und einer regelrechten „Abschiedsorgie“ ging diese voll im Sinne des „Freundeskreis-Gedanken“ und absolut gelungene Veranstaltung zu Ende und alle Beteiligten traten zufrieden ihre Heimreise an.  

[Anm. d. Verf.: es sind genau DIESE Veranstaltungen, DIESE Gespräche, DIESER Regionen übergreifende Zusammenhalt, DIESE Freundschaft, die mich so unendlich stolz machen ein Teil davon zu sein!]

Frank Binöder, FK Nürnberg, Juni 2017

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Delegiertenversammlung des Landesverbandes Bayern vom 17.-19.3.2017

Meine erste Delegiertenversammlung 17.3.-19.3.2017
Freitagnachmittag Reimlingen, wer das Tagungshaus betritt wird sofort von reichlich Lachen und fröhlichen Gesprächen empfangen. Nachdem er sich durch die draußen stehenden gekämpft hat und da wohl schon an dem ein oder anderen „hängen geblieben“ ist um Hallo zu sagen und gleich in die bestehende Unterhaltung aufgenommen zu werden. Denn eins ist sicher ich habe bisher bei keiner anderen Veranstaltung einen so herzlichen Empfang erlebt wie bei einer Freundeskreisveranstaltung. Auch nach dem Abendessen saßen einige zusammen während andere sich in der erweiterten Vorstandssitzung schon mal auf den nächsten Tag vorbereiteten.

Samstagmorgen ist für mich immer ein Gefühl wie ein Kind an Weihnachten. Voller Erwartungen was wohl passiert und welche Erkenntnisse ich über mich und die Gruppenarbeit wohl sammeln würde. Und ich wurde nicht enttäuscht. Die erste Herausforderung für mich war mich selbst vor 54 Menschen vorzustellen, mit Mikrophon und allem pipapo. Der ein oder andere wird es vielleicht nachvollziehen können, wenn ich schreibe ich war einer Panikattacke relativ nah: kalte Hände, eine gefühlte Körpertemperatur von guten 50°C, zittern in den Knien. Dann stand ich dort vorne und die Wörter sprudelten aus mir raus und dem Feedback nach zu urteilen, war die Fremdwahrnehmung völlig anders als meine Selbstwahrnehmung, denn für die anderen strahlte ich eine gute Portion Selbstvertrauen aus. Diese Situation wiederholte sich am Samstag noch zweimal.

Ich präsentierte die Fortschritte des neu gegründeten Arbeitskreis Freundeskreise im Wandel zusammen mit meiner lieben Gisela und trug außerdem die Ergebnisse unserer Gruppenarbeit vor. Und beim dritten Mal war es dann auch schon gar nicht mehr so schlimm. Wie für Reimlingen üblich durfte das Eis essen am Samstagabend natürlich nicht fehlen. In diesem Rahmen fand, und das ist das Schöne an Freundeskreisveranstaltungen, ein reger Austausch über alles Mögliche statt. Es wurde viel gelacht und auch die Bedienung war ganz in ihrem Element, auch wenn ihr Lieblingsgast diesmal leider nicht kommen konnte.

Am Sonntag folgten noch die Berichte aus den einzelnen Freundeskreisen und Andreas Bosch, in seiner Funktion als Bundesvorstand, hat den „Tag für Freunde“ vorgestellt welcher nächstes Jahr im Mai bei Kassel stattfinden soll. Eine Veranstaltung die von Freundeskreislern für Freundeskreislern gedacht ist, damit wir uns in einem schönen Ambiente begegnen und uns austauschen können. Alles in allem fand ich die Veranstaltung rundum gelungen, mit genug Pausen damit die Unterhaltungen, die so wichtig sind und immer wieder neue Erkenntnisse liefern, nicht zu kurz kommen.

Besonderer Dank gilt dem gesamten Vorstand, der dieses Event wieder glänzend vorbereitet hat und auch an Andreas Bosch, der mich persönlich tief beeindruckt hat und mir eine große Schippe Selbstvertrauen in den Rucksack gekippt hat.
Vivian, FK Schwabach März 2017

Impressionen von der Delegiertenversammlung

Bundesdelegiertenversammlung der Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe Bundesverband e.V. vom 19.05. - 21.5.2017 in Neumarkt i.d. OPf.

Am Freitag fand die Eröffnung und Begrüßung durch den Vorsitzenden Andreas Bosch statt.

• Feststellung der Beschlussfähigkeit, anwesend waren 39 Delegierte, damit war das Gremium beschlussfähig.
• Festlegung der Tagesordnung. 
• Danach wurde das Protokoll der vorjährigen Delegiertenversammlung genehmigt. 
• Es folgten der Jahresbericht des Bundesverbandes für 2016 (nachzulesen unter www.freundeskreise-sucht,de / Rubrik Aktuelles), sowie ein Kurzbericht über die Prüfung der Jahresrechnung für 2016 durch die Treuhandstelle der Diakonie Hessen. Es gab keinerlei Beanstandungen. Die Entlastung des geschäftsführenden Vorstandes erfolgte einstimmig. 
• Der Finanzplan für 2017 wurde vorgestellt. 
• Wahl der Stellvertreter/innen im geschäftsführenden Vorstand nach §7 (2) der Satzung des Bundesverbands. Ein Wahlvorstand wurde gebildet. Die Neuwahl wurde erforderlich, da Simone Theis und Klaus Limpert vom Amt zurückgetreten waren. Zur Wahl stellten sich Béatrice Schober (LV Sachsen) und Wolfgang Kaiser(LV NRW). 
• Elisabeth Stege (LA Niedersachsen) und Erich Ernstberger (LV Bayern) stellten sich zur Wiederwahl. Alle nahmen die Wahl an. 
• Die Arbeitskreise stellten sich und ihre jeweilige Projektarbeit vor. 
• Danach Berichte aus den Bundesländern, sowie Berichte aus den Gremien DHS und GVS. 
• Der neue Suchtreferent, Torsten Scholz, wurde vorgestellt.

Am Samstag wurde dann fleissig weitergearbeitet:

• In Kleingruppen wurde über das Leitbild (Wieviel von unserem Leitbild ist Realität?) diskutiert, sehr interessant, zum Teil gab es lebhafte Diskussionen.
• Statt einem Bundeskongress hatte man sich für eine eintägige Veranstaltung entschieden. Darauf wurde nochmal hingewiesen. Es soll ein „Fest für Freunde“ werden. Ort: Baunatal, in der Nähe von Kassel). Ähnlich wie bei unserem „Bayerntag“ (wer weiß es noch?) werden die Länder aufgefordert, sich mit einem Stand oder Aktion mit einem landesspezifischen Thema vorzustellen, Bayern hat sich zum Singen entschlossen. Genaueres ist auf der BV-Seite nachzulesen.
• Nach getaner Arbeit gab es geselliges Miteinander und auch das Eisessen fehlte nicht.
• Für die Gäste, die nicht an der Tagung teilnehmen wollten, hatte der FK Neumarkt einige Ausflugsziel-Vorschläge zusammengestellt, danke dafür.
• Die Bundesdelegiertenversammlung endete am Sonntag nach dem Mittagessen. Es war eine gute, erfolgreiche Zusammenkunft.
Mai 2017: Ingrid Jepsen, Toni Geitner, Uwe Rothämel